Wissenswertes über den Weinort Königstetten

Weinort Königstetten

Königstetten blickt auf eine lange Weinbaugeschichte zurück, denn Klöster und Stifte, wie St.Florian, Göttweig, Schlägl und Herzogenburg unterhielten hier Lesehöfe. Diese Weintradition wird bis heute durch seine Winzer aufrechterhalten und als Heurigenort genießt Königstetten – auch durch seine Nähe zu Wien – großes Ansehen, hat doch hier an 365 Tagen pro Jahr ein Heuriger „ausg’steckt”. Die reiche Sortenvielfalt – 16 Sorten werden in den Rieden kultiviert – zeichnet den Königstettner Wein aus, die Hauptsorte bleibt aber trotzdem der für die Region typische Grüne Veltliner.

 

Königstettner Weinwanderweg

„Vom Veltliner bis zum Zweigelt.” Erleben Sie unsere Weinkultur beim Königstettner Weinwanderweg, der 2008 eröffnet wurde. Wandern Sie durch unsere Weinrieden, eingebettet in der reizvollen Landschaft der Wienerwaldabhänge und erkunden Sie alle Rebsorten, die in Königstetten vinifiziert werden. Die Infotafeln vor Ort führen Sie durch die Weingärten und beschreiben die einzelnen Weinsorten, die Sie dann anschließend gerne bei einem der vielen Heurigen verkosten können.

Königstettner Handschriftensammlung

Eine Besonderheit bildet die umfassende Handschriftensammlung unserer Volksschule, die seit den 1920er Jahren auf Initiative des Lehrers Franz Preymann besteht. Sie enthält Grüße und Gedanken großer Persön­lichkeiten aus Kirche, Politik, Wissenschaft und Kunst, die an unsere Volksschulkinder gerichtet sind, so zum Beispiel von Papst Pius XI. oder vom Nobelpreisträger Albert Einstein.

Marktgemeinde Königstetten

Erstmals wurde Königstetten im Jahre 985 in einer Urkunde des Bischofs von Passau erwähnt. Die Bischöfe von Passau unterhielten über mehrere Jahrhunderte im Tullnerfeld ausgedehnte Besitzungen, deren Verwaltungszentrum im 15.Jahrhundert Königstetten wurde. Sie errichteten hier ein Schloss, das in seinen Grundzügen heute noch vorhanden ist, auch der höchste Kirchturm im Tullnerfeld sollte die hervorragende Stellung der Passauer Bischöfe unterstreichen.

 

Durch König Albrecht II. erhielt Königstetten im Jahre 1438 das Marktrecht. Trotz dieser Maßnahme konnte sich der Ort nur langsam entwickeln, denn die Pest und die Bauernkriege richteten im 16.Jahrhundert große Schäden an, 1590 hinterließ ein Erdbeben seine vernichtenden Spuren.

 

Als die Bevölkerung Wiens im 19.Jahrhundert rasch zu wachsen begann, erschlossen sich für die König­stettner neue wirtschaftliche Möglichkeiten und viele verdienten ihren Lebensunterhalt als sogenannte „Fragner”, das waren Wanderhändler, die landwirtschaftliche Produkte auf den Märkten Wiens verkauften. Dadurch wurde der Obst- und Weinbau gefördert.

 

Als sich nach dem 2.Weltkrieg die wirtschaftliche Lage grundlegend änderte, war es wieder die Nähe zu Wien, die die Ansiedlung neuer Bevölkerungsschichten förderte. Heute gehört die Marktgemeinde Königstetten mit seiner modernen Infrastruktur zu den begehrten Wohngegenden im Naherholungsbereich rund um die Bundeshauptstadt. Hatte der Ort bis zum 1.Weltkrieg etwa 120 Häuser, so gibt es nun über 830 Haushalte mit rund 2.250 Einwohnern.

 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Info: MVM Martina Müllner 0699 117 23 248

www.mvmfm.at

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